Das Aufzuchtgebiet der einheimischen piemontesischen Rinderrasse, besser als Fassone Piemontese bekannt, umfasst das gesamte Piemont: im Besonderen die Provinzen von Cuneo und Asti und einige Gebiete der Provinz von Turin.

Früher diente die Piemontese Rasse der Milch- und Fleischproduktion und als Arbeitstier, während sie heute vor allem zur Erzeugung von sehr hochwertigem Fleisch gezüchtet wird, das optimal für die Zubereitung wohlschmeckender lokaltypischer Gerichte ist.

Zahlreiche Studien belegen, dass das Fleisch der Piemontese Rasse besonders fettarm ist: 0,5 – 1% im Verhältnis zu den 3% der anderen Rinderrassen. Dank des geringen Cholesterin-Gehaltes gilt es als magerer als viele weiße Fleischsorten oder Fischarten und ist international als eine der Fleischsorten mit den besten ernährungsspezifischen Eigenschaften anerkannt.

Die typisch rote Farbe des Fleisches ist durch den hohen Anteil an Eisen und die zum größten Teil an das Vitamin E gebundenen Antioxidantien sowie durch den Bewegungsfreiraum des Tieres bedingt, dessen körperliche Aktivität die Gefäßbildung und die Fettreduzierung um das Muskelgewebe begünstigt.

Auf Cascina Stella können sich alle Piemontese Rinder innerhalb der gutseigenen 30 Hektar Landfläche frei bewegen.